Grosses Update zum Jahr 2019!

Wir melden uns für ein Update in Wort und Bildern zu allen unseren Aktivitäten im laufenden Jahr 2019 – es gibt viel zu berichten!

Mittagstisch: Unterstützt von der Margrit Werzinger Stiftung

Seit Anfang Jahr durften wir einen grosszügigen Unterstützungsbeitrag verbuchen, der uns von der Margrit Werzinger Stiftung gesprochen wurde. Die Stiftung finanzierte für die Laufzeit von einem ganzen Jahr unser Mittagstischprojekt!

Zuzüglich grosszügiger privater Spenden ist das Projekt in vollem Gang: Der Mittagstisch findet wöchentlich statt und ist jedes Mal ein grosses Fest für die Schülerinnen und Schüler: Nach wie vor werden jeweils rund 420 Kinder mit einer ausgewogenen Mahlzeit verköstigt. Dafür werden um die 250 Franken benötigt, das entspricht ca. 60 Rappen, mit denen sich ein Kind einmal die Woche so richtig sattessen kann.

Gartenprojekt: Praktisches Lernen und eigenes Gemüse

Ein Anteil am Gemüse, das auf den Mittagstisch kommt, wächst mittlerweile im eigenen Garten der Schule. Dieser wurde im Sommer 2019 auf Anregung des Direktors und zusammen mit unserer Unterstützung neu angelegt und wird nun von einem Gärtner und – eingebunden auch in den Schulunterricht als praktisches Lernen für den Alltag – zusammen mit den Schülerinnen und Schülern gepflegt. Salat und Tomaten sind schon gut gediehen.

Kopiergerät: Infrastruktur für den Schulalltag

Jetzt, wo unsere Schule endlich den Stromanschluss erhalten hat (auf den wir mehrere Jahre gewartet hatten), konnten wir das Lehrer*innenzimmer mit einem Kopier- und Druckgerät ausrüsten. Ein einziges Gerät ist für eine so grosse Schule ein Minimum, aber die Lehrpersonen und die Schulleitung werden dadurch enorm unterstützt, denn sie waren zuvor immer gezwungen, für Druckaufträge in die Provinzhauptstadt zu fahren (das bedeutete jedes Mal für einen Weg 30 Minuten Fussmarsch und 40 Minuten Busfahrt inklusive Wartezeiten). Nun stehen Kopierer, Reservepatronen und eine grosse Ladung Papier für den Unterricht und die Administration der Schule bereit. Zudem hat der Lieferant versichert, bei anstehender Wartung des Geräts und allfälligen technischen Problemen oder Störungen zu übernehmen.

Uniformen: Unterstützung für Kinder und Familien

Auch in diesem Jahr liessen wir den lokalen Schneider wieder Uniformen für die Schülerinnen und Schüler schneidern. Die Uniformen gehen immer an Kinder, die als Waisen oder Halbwaisen in schwierigen Verhältnissen leben, oder deren Eltern nicht für das Schulmaterial aufkommen können. 75 Uniformen – jede kostet ca. 10 Franken – wurden an die Kinder verteilt.

Brückenrenovation: Bewährte Qualität und rege Nutzung

Seit der Eröffnung der Brücke über den Sumpf 2012 wird das Bauwerk nicht nur immer noch täglich von den ansässigen Menschen genutzt, sondern auch sorgfältig gepflegt. Alle zwei bis drei Monate werden das Schilfgrass und andere Pflanzen an den Rändern der Brücke zurückgeschnitten, um sie vor Feuer zu schützen. Da die lokale Bevölkerung in ihren Gärten am Rande des Sumpfgebietes und manchmal auch entlang der Brücke mit Bränden arbeitet, um mit der Asche das Wachstum der Pflanzen zu fördern, kam es schon einige Male vor, dass der Wind das Feuer verteilte und grosse Flächen im bewachsenen Sumpfgebiet abbrannten.

Die Konstruktion der Brücke hat sich bewährt. Sie hat sich in all den Jahren nicht gesenkt, und von den Bodenbrettern mussten wir nur wenige ersetzen. Auch die Stützen und Handrelinge sowie die Querträger sind immer noch in einem sehr guten Zustand. Einzig die Balkenlage, welche die Bodenbretter trägt, scheint angegriffen; einige der Balken sind trotz Oberflächenschutz morsch geworden und mussten ersetzt werden. Bei den Renovationsarbeiten wird nun stärkeres, dauerhafteres Holz verwendet, um die Lebensdauer zu strecken.

Adventsmarkt Möhlin 2019: (Sch-)Leckereien für den guten Zweck

Vom 29.11. bis am 1.12.2019 sind wir wie jedes Jahr am Adventsmarkt in Möhlin anzutreffen. Der gesamte Erlös unseres Einsatzes geht in unsere Projekte. Kommt vorbei, um ein Schoggifruchtspiessli bei uns zu essen oder einfach nur, um ein bisschen mit uns über Mozambique und die Welt zu reden. Das würde uns freuen!

Euer Abraçar Mozambique

 

Neues aus Mozambique: Mittagessen, Küchenbau, Renovationsarbeiten und vieles mehr…

Mittagstisch

Der Mittagstisch, mit dem wir im letzten Jahr an der Primarschule Phembane gestartet sind, ist nach wie vor ein voller Erfolg. Nicht nur die Kinder schätzen es sehr, sondern auch bei den Eltern, Lehrerinnen und Lehrern und bei der Schuldirektion ist das gemeinsame Mittagessen hoch angesehen. Auch nahm letztens der Präsident der Provinz Inhambane einen Augenschein und zeigte sich angetan vom Schulbetrieb und der von unserem Verein geleisteten Unterstützung.

Zur Zeit findet der Mittagstisch drei mal im Monat statt. Der jeweilige Tag wird von der Schulleitung festgelegt und auf den Schulbetrieb, die Prüfungen und Ferien abgestimmt. Die Durchführung benötigt einiges an Vorbereitung: Essen für über 400 Kinder muss geplant, eingekauft und gekocht werden. Bis dann alle Kinder geschöpft und gegessen haben, braucht es Organisation und Zeit. Es ist eine grosse Freude zu sehen, wie gut alles koordiniert ist und klappt!

Gekocht werden unterschiedliche Gerichte, die Köchinnen und Köche haben da freie Hand. Oft gibt es grünen Salat, manchmal mit Tomaten und Zwiebeln. Dazu Reis mit Fisch oder ein Gericht mit Bohnen, Zwiebeln und Kokosnussmilch. Manchmal findet man auf dem Teller auch Pasta und Huhn sowie verschiedene Meerestiere wie Krebse oder Muscheln.

Die Kinder helfen in Gruppen bei den Vorbereitungen mit und beteiligen sich am Abwasch.

Mittlerweile zeigt sich, dass für einen Mittagstisch um die 250 Franken benötigt werden. Damit wird ca. 420 Personen Essen zur Verfügung gestellt. Das ergibt einen Betrag von ca. 60 Rappen, mit denen sich ein Kind einmal die Woche so richtig den Bauch vollschlagen kann.

 

Küchenbau

Die Zubereitung so vieler Portionen braucht Platz und eine geeignete Einrichtung, weshalb wir für den Mittagstisch bei der Schule eine Küche gebaut haben. So kann nun auch bei schlechtem Wetter gut und lecker gekocht werden.

Die Küche wurde nach den Wünschen der Kochequipe erstellt, die explizit keinen Gasherd wollte, sondern die traditionelle Methode des Kochens über dem Feuer vorzog. So steht nun beim Schulhaus ein schöner, simpler Bau, der drei Feuerstellen, eine Arbeitsfläche und einen Wasseranschluss beherbergt.

Ohne die überaus grosszügigen Spenden wäre die Realisierung dieses Projekts niemals möglich gewesen. Wir danken allen von Herzen, die mit ihrer Unterstützung den Mittagstisch an der Primarschule verwirklichen!

PS: Nun endlich hat unsere Schule auch Strom!

 

Renovationsarbeiten am Spielplatz

Der Spielplatz bei der Schule wird Ende dieses Jahr zehn Jahre alt! Nun wurde er wieder auf Vordermann gebracht und vieles erneuert. Rutschbahn, Kletterhaus, Schaukeln und Wippe werden sehr rege benutzt, weshalb immer wieder kleinere und manchmal auch grössere Reparaturen nötig sind. Unsere zwei Arbeiter Manuel und Armando erledigen dies selbständig in Absprache mit dem Schuldirektor.

 

Schulrucksäcke und Fussballtrikots

Von der Papeterie Isenegger Möhlin erhielten wir eine grosse Ladung Schulrucksäcke inklusive Etuis mit Stiften sowie Turntaschen. Zudem spendete der Samariterverein Rucksäcke und der FC Möhlin komplette Fussballtrikots. Alles wurde in 21 Paketen von insgesamt 265 kg nach Tofo geschickt. Die Lehrerinnen und Lehrer verteilten die Schulrucksäcke an besonders unterstützungsbedürftige Kinder und an die Schülerinnen und Schüler mit den besten Prüfungsresultaten. Die Trikots gingen an diverse Clubs, die Kleider an Familien, und die Spielzeuge wurden an der Schule verteilt.

 

Schuluniformen

Vom lokalen Schneider in Tofo liessen wir 80 Schuluniformen anfertigen und haben sie an die Kinder verteilt.

 

Unser aktuelles Projekt: Mittagstisch an der Primarschule

Im Mai diesen Jahres haben wir den Mittagstisch an der Primarschule Phembane ins Leben gerufen. 400 bis 450 Schülerinnen und Schülern wird dabei kostenlos eine warme Mahlzeit mit Salat und einem Getränk serviert. Die Aktion ist ein voller Erfolg, die Kinder sind überglücklich. Bislang findet der Mittagstisch zweimal im Monat statt.

Die Kosten für eine Portion belaufen sich auf ca. 80 bis 90 Rappen. Darin enthalten ist auch der Lohn für die Frauen und Männer, die sich um die Einkäufe und die Zubereitung der Mahlzeiten inkl. Feuerholz für die Feuerstelle kümmern. Da von einigen Eltern die Rückmeldung kam, ihre Kinder brächten nach dem Essen das Geschirr nicht mehr nach Hause, haben wir zudem ein mehrere hundert Teller und Becher umfassendes Geschirrset angeschafft, das fortan in der Schule für den Mittagstisch zur Verfügung steht.

Gerne möchten wir das Angebot ausbauen und den Kindern wöchentlich ein solches gesundes und ausgewogenes Mittagessen ermöglichen. Deshalb sammeln wir weiterhin für dieses wichtige Projekt.

Möchtest Du unseren Mittagstisch unterstützen? Vermerke Deine Spende mit „Mittagstisch“, und das Geld wandert auf direktem Weg in den Kochtopf!

Vereinsausflug – 10 Jahre Abraçar Mozambique

Im Oktober 2017 haben wir Aktivmitglieder auf einem gemeinsamen Ausflug das 10-Jahre-Jubiläum des Vereins gefeiert. Wir unternahmen eine Wanderung über die Fricktaler Hügel und sind an einem sonnigen Nachmittag von Eiken nach Obermumpf spaziert. Unterwegs machten wir Halt am Mittelpunkt des Fricktals, wo uns ein feiner Apero erwartete. Am Abend kehrten wir in der Obermumpfer Gras-Ski-Club-Hütte ein und liessen den Tag bei Wurst und Bier ausklingen. Es war ein schönes Fest und eine tolle Gelegenheit, um uns mal wieder zu treffen und zu unterhalten. Auch die kleinsten Abraçar Mozambiquanerinnen und Mozambiquaner haben’s genossen!

Danke Daniela & Sina für die Organisation!

Zehn Jahre Abraçar Mozambique!

Aktuelles aus der Provinz Inhambane – und Spendenaufruf für Mittagstisch

Am vergangenen Donnerstag hielten wir unsere 10. Generalversammlung ab – Zeit also, zurück zu blicken: auf zehn Jahre Tätigkeit in Mozambique, auf Projekte und zahlreiche Aktionen. Aber auch Zeit, um über den aktuellen Stand unseres Vereins zu sprechen und vor allem darüber, was die Menschen in der Region Inhambane gerade bewegt. Dabei wird klar, dass Hilfe derzeit dringender nötig ist denn je.

Jahrhundertsturm „Dineo“ richtete grosse Schäden an

Im Februar 2017 traf der Wirbelsturm „Dineo“ vom Meer her mit voller Wucht auf die Küste bei Tofo. Er richtete in der Region Inhambane und anderen südlichen Provinzen riesige Schäden an. Häuser fielen in sich zusammen, Dächer wurden weggerissen und Autos umgekippt. Die Winde erreichten 150 Stundenkilometer und rissen Palmen aus dem Boden. Gegen diesen Sturm hatten viele der kleinen Strohhäuser der lokalen Bevölkerung null Chance.

Für die Menschen war der Sturm eine Katastrophe, wie sie sie in Tofo noch nie zuvor erlebt haben. Wir sind sehr froh, dass das Unwetter zumindest in unserem Umkreis keine Menschenleben gefordert hat.

Unsere Projektarbeiten blieben von der gewaltigen Wucht des „Dineo“ nicht verschont: Bei der Primarschule Phembane hielt ein Klassenzimmerdach den Kräften nicht stand und wurde aus den Mauern gerissen. Auch bei einem weiteren Schulzimmer sowie bei der WC-Anlage hob der Wind Wellbleche vom Dach. Zahlreiche Fensterscheiben und einige Fensterrahmen gingen kaputt.

Der Wiederaufbau konnte aber direkt nach dem Unwetter in Angriff genommen werden. Unter der Leitung von Manuel, Armando und dem Schuldirektor Juliao wurde ein Team zusammengestellt und wir haben das nötige Geld überwiesen, um alle entstandenen Schäden zu reparieren. Mittlerweile kann der Schulunterricht wieder normal stattfinden. Darüber sind die Kinder und die Eltern gleichermassen glücklich.

Trinkwasserprojekt

Das im letzten Jahr begonnene Trinkwasserprojekt konnte fertiggestellt werden. Zwei Wassertanks auf einem Holzständer fassen je 5000 Liter Trinkwasser, das Kindern und Lehrern der Schule sowie den angrenzend wohnenden Leuten zur Verfügung steht. Hierfür wurde von lokalen Arbeitern ein 22 Meter tiefes Bohrloch angelegt. Eine Pumpe befördert das Wasser an die Oberfläche. Die Pumpe wird über einen von uns gestellten Generator betrieben, den Armando am Laufen hält: Er organisiert das Benzin für den Generator und das Nachfüllen der Tanks, so dass immer frisches, sauberes Trinkwasser da ist.

Der Generator wird so lange notwendig sein, bis der von der Regierung seit langem versprochene staatliche Stromanschluss erfolgt. Der Antrag auf einen Anschluss an das Netz haben wir letztes Jahr beim Energiedepartement eingereicht. In der Hoffnung darauf, dass es damit bald klappen wird, haben wir in der Schule bereits Lampen, Schalter und Steckdosen installiert.

Unterkunft für Lehrkräfte

Der Schuldirektor Juliao findet schon seit längerem, dass es eine Unterkunft mit Übernachtungsmöglichkeit braucht für Lehrerinnen und Lehrer, die von weiter her anreisen.

Für einen solchen Bau verfügen wir aber zurzeit über zu wenig Geld. Nach dem Sturm soll nun eine behelfsmässige Lösung erarbeitet werden: Aus dem beschädigten und abgerissenen Material wird eine einfache Unterkunft gebaut. Die Hütte wird aus Holz und Blech konstruiert, wie man es in Mozambique häufig antrifft.

Mittagstisch für die Schulkinder

Bereits einige Male konnte ein Mittagstisch für die 400 Primarschulkinder der Phembane Schule ausgerichtet werden. Infolge des Sturms sind Hunger und Mangelernährung zurzeit ein besonders grosses Problem. Die Ernten der zu einem grossen Teil selbstversorgend organisierten Menschen sind vernichtet, viele Kinder kommen mit leerem Magen zur Schule. Dem wollen wir in Zukunft mehr Aufmerksamkeit schenken und regelmässig solche offenen Mittagessen veranstalten. Bislang beliefen sich die Kosten für die 400 Mahlzeiten auf ca. CHF 250.-. Hinzu kommen die Aufwände der Eltern, meist Mütter, die sich für das Kochen bereit erklären. Finden die Essen regelmässig statt, müssen sie für das verwendete Feuerholz und ihren Einsatz entlohnt werden. Für eine warme Mahlzeit pro Kind rechnen wir deshalb mit rund 80 Rappen. Da wir über begrenzte Mittel verfügen, haben wir beschlossen, mit dem Projekt vorerst monatlich zu starten. Das ist nicht viel, aber immerhin können einmal im Monat alle Kinder kostenlos eine gute Mahlzeit erhalten. Das entlastet die Eltern wenigstens ein bisschen und für die Kinder ist das gemeinsame Essen ein grosser Spass.

Wir möchten aber noch mehr Geld gezielt für dieses wichtige Projekt sammeln, so dass den Kindern zukünftig alle zwei Wochen oder sogar wöchentlich ein gesundes und ausgewogenes Mahl aufgetischt werden kann.

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Jedes Kind bringt seinen eigenen Teller mit.

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Die kochenden Eltern sollen für ihren Einsatz einen kleinen Lohn erhalten.

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Spendenaufruf Mittagstisch

Möchtest Du unseren Mittagstisch unterstützen? Für 10 Franken lässt sich 15 Kindern eine gute, warme Mahlzeit auftischen. Vermerkt Eure Spende mit „Mittagstisch“, und das Geld wandert auf direktem Weg in den Kochtopf! Mmmmh….

Neues Trinkwasserprojekt 2016/17

Ende Oktober ist Jan von einer zweiwöchigen Mozambique-Reise zurückgekommen. Er hat vor Ort verschiedene Instandhaltungsarbeiten überprüft und weitere Projekte angestossen.

Es freut uns besonders, dass wir mit einem neuen Trinkwasserprojekt schon bald die Leute in der nahen Umgebung der Schule unterstützen können. Das Leitungswasser, das in dieser Region an die Bevölkerung geliefert wird, weist keine gute Qualität auf. Dass die Firma Fipag ein Monopol darauf besitzt, ist für die Wasserqualität nicht gerade förderlich. Gelinde gesagt – denn hier zulande würde man dieses Wasser auch abgekocht nicht trinken, von den monatlichen Kosten ganz zu schweigen. Ironischerweise haben die Leute seit der Inbetriebnahme der Wasserleitungen vermehrt Magenbeschwerden sowie Durchfall und Krämpfe. Mit neuen Leitungen in die individuellen Haushalte können wir nicht dienen. Um das Problem dennoch ein wenig einzudämmen, möchten wir angrenzend an die Schule eine Stelle für Trinkwasser errichten, an der die umliegend ansässigen Leute sowie natürlich die Kinder der Schule Wasser abschöpfen können. Es sollen täglich ca. 5000 Liter zur Verfügung stehen, das Volumen hängt jedoch vom Gebrauch ab und könnte auch mehr werden.

Der erste Schritt für das Projekt ist bereits getan. Nach einer gründlichen Inspektion des Geländes fiel die Wahl auf ein geschlossenses System anstelle eines Brunnens, insbesondere aufgrund der Verdreckungsgefahr. Zur Probe hat Jan zusammen mit Manuel und Armando eine Bohrung vorgenommen: der Wasserspiegel liegt in 7 Metern Tiefe. Um sicherzustellen, dass genügend Volumen gepumpt werden kann, bohrten sie bis auf 20 Meter. In das Bohrloch führten sie dickwandige Plastikröhren ein. Das untere Ende ist besteht aus einem 6 Meter langen Filterrohr, durch das Wasser ohne Sand hereinströmen kann. Mithilfe einer Pumpe wird das Wasser in einen Wassertank gefördert. Von da kann man das Wasser aus einem Wasserhahn beziehen.

Den für das Betreiben der Pumpen benötigten Strom liefert vorläufig ein Generator, den wir zusammen mit dem Benzin zur Verfügung stellen. Für die Wartung und das Füllen des Tanks wird eine verantwortliche Person beauftragt. In den letzten Monaten sind an der Schule sämtliche Elektroinstallationen vorgenommen worden und ein Anschluss an das Stromnetz liegt nicht mehr allzu fern. Das wird dann die ganze Sache nochmals vereinfachen.

Manuel und Armando koordinieren und leiten das Trinkwasser-Projekt. Es sollte noch im November fertig sein, je nachdem, wann die bestellten Wassertanks geliefert werden. Gerne halten wir euch hier auf dem Laufenden! Fotos folgen noch.

Kleider und Spielsachen verteilt

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Bereits im Sommer hatten wir einige Pakete mit Kleidern und Spielsachen nach Mozambique geschickt. Bei seinem Aufenthalt nun konnte Jan die Sachen verteilen bzw . liess dies Manuel und Armando tun. Beide übernahmen diese Aufgabe gerne und sie gaben sich Mühe, es gut unter den wirklich bedürftigen Leuten und Kindern aufzuteilen.

Hier einige Fotos.